Aus zwanzig Metern Entfernung erkennt man einen „Jurassic Park“-Jeep an drei Dingen: ganz offensichtlich am Farbschema mit dem Logo auf den Türen, am Lampenbügel – und an der Antenne, die über das Dach hinausragt. Sie ist eines der Teile am Fahrzeug, die die Silhouette deutlich verändern, und fällt deshalb auch dann auf, wenn vom Rest nur ein Umriss zu sehen ist.
Die Antenne
Am Jurassic Jeep sitzt die Antenne auf der rechten Seite. Der Fuß zur Montage ist ein seltenes Originalteil aus den späten 1980er Jahren, während die Befestigung am Lampenbügel heute noch über Amazon zu beziehen ist. Da die Antenne ca. 3 m lang ist, muss sie im vorderen Bereich des Fahrzeugs gesichert werden.
Im Film ist allerdings auch eine andere Variante zu sehen. Wieder ist es der Jeep JP12 von Dennis Nedry, der – wie bei den Suchscheinwerfern – aus der Reihe fällt: In der Szene, in der er das bekannte „Jurassic Park“-Tor öffnet, ist die Antenne in voller Länge zu sehen und nicht am Lampenbügel befestigt.
An der Antenne und der gesamten CB-Funkanlage macht sich das Alter des Films bemerkbar: Auf einer Insel ohne Mobilfunk ist die einzige Verbindung zwischen den Fahrzeugen und dem Kontrollraum eben der damals bewährte CB-Funk. Wer im Park unterwegs war, hatte daher Funk an Bord – weil er sonst nicht erreichbar gewesen wäre.
Das Funkgerät
Zur Antenne gehört – zumindest im Jurassic Jeep – ein Funkgerät im Innenraum, montiert am Armaturenbrett im Bereich des Radios.
Im Film ist das Funkgerät niemals zu sehen. Daher ist es auch fraglich, ob während der Dreharbeiten überhaupt eines montiert gewesen ist. Jörg, der Vorbesitzer des Jeeps, wollte aber keine Attrappe am Fahrzeug spazieren fahren – aus diesem Grund ist ein Funkgerät verbaut und vollständig funktionsbereit.